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Anforderungen an Hauseinführungen

Hauseinführungen müssen laut DIN 18012 gas- und wasserdicht sein, damit weder Feuchtigkeit noch Schleichgase über die Einführung der Versorgungleitungen für Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation usw. in das Gebäude dringen können. Das gleiche schreibt die DIN 1986-100 für die Entsorgung, also für Entwässerungsanlagen vor. Die spartenbezogenen Regelwerke der einzelnen Verbände (AGFW, DVGW, VDE-FNN) oder die DIN 18322 für Kabelleitungstiefbauarbeiten enthalten ebenfalls diese Forderung.
Immer mehr Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen verlangen deshalb heute nach DVGW VP 601 geprüfte und zugelassene Gebäudeeinführungssysteme.
Sie lehnen sowohl nicht zertifizierte Hauseinführungen als auch ungeprüfte Baustellenlösungen mit KG-Rohren ab. Weil sie die Art der Hauseinführungen bestimmen können, müssen sich Planer und Bauausführende auf den heutig geltenden Stand der Technik einstellen. Die Hauseinführungssysteme der FHRK-Mitglieder sind immer nach DVGW VP 601 zertifiziert.

Vorteile mit DVGW- Zulassung (VP 601) zugelassener Systeme:

  • geprüfte Gas- und Druckwasserdichtigkeit
  • erfüllt die DIN 18322 Kabelleitungsbau
  • Einsatz von standardisierten Hauseinführungen
  • höchste Sicherheit durch Trennung aller Versorgungsleitungen
  • keine Leckagen beim Blower-Door-Test
  • geprüfte Hauseinführungssysteme sind langlebig und dauerhaft dicht
  • Anpassung an alle Gebäudeabdichtungen nach DIN 18533 möglich

Schutz gegen Radongas

Das am 31.12.2018 in Kraft getretene Strahlenschutzgesetz verlangt indirekt Gasdichtigkeit. Um Belastungen von aus dem Erdreich durch ins Gebäude eintretendes Radongas zu begrenzen, legt es erstmalig einen Referenzwert für die Radonbelastung in Gebäuden mit Aufenthaltsräumen fest, denn: Bei den heute relativ luftdichten Gebäuden kann nicht davon ausgegangen werden, dass eingedrungene Schleich- oder Radongase kurzfristig weggelüftet werden. Dann kann sich das Radongas im Gebäude anreichern und konzentrieren, was negative Einflüsse auf die Gesundheit der Bewohner bzw. Nutzer mit sich bringen kann.

Videofilm: Ist Radongas wirklich so gefährlich?

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